Donnerstag, 16. Mai 2019

Wie alles begann beim Camping Teil 1

Teil 1




Seit letztem Jahr habe ich einen zusätzlichen Account auf Instagram Whitegreyhomeontour. Dort könnt ihr uns begleiten an traumhafte Orte. In den Storys dort dürft ihr gerne mitreisen. Wir verkleinern uns und reisen ab sofort mit einem Wohnmobil für zwei durch Europa. Die Kinder sind am Ausziehen und für uns beginnt ein neuer Lebensabschnitt als Paar. Ein langgehegter Traum wurde damit erfüllt und ihr dürft mitreisen.
Bevor ich euch aber mitnehme, kommen hier ein paar Fragen, die mich in den letzten Jahren immer wieder erreicht haben.


Wann hast du mit dem Campen angefangen?

Wir wuchsen mitten im Dschungel in Westafrika auf, mit Lianen und Schimpansen. Daher auch der ewige Wunsch in der Wildnis  oder unteregs zu sein. Offen für andere Kulturen und Speisen.
Ich campe seit meiner Kindheit. Meine Familie hatte schon seit meiner Kindeheit einen Bulli mit Hochdach.  Meine Schwester und ich schliefen im Hochdach. Da es ein Selbstausbau war, war es mir immer etwas zu eng, besonders im Sommer, wenn es heiß war. Schon seit meiner Kindheit hatten wir einen Wohnwagen.
Als ich mit 17 ausgezogen bin, hatten mein Mann und ich von unserem Verlobungsgeld ein Iglu Zelt gekauft. Und so begann vor 25 Jahren unsere gemeinsame Leidenschaft zum Campen.
Bevor die Kids auf die Welt kamen, waren wir öfter Zelten. Wir zelteten zu diesem Zeitpunkt auf Campinplätzen in Italien und an der Cote A´zur.
Als die Kinder dann kamen, kauften wir uns einen gebrauchten Wohnwagen, pimpten ihn und waren für 6 Jahre Dauercamper an einem tollen Baggersee mit Sandstrand an der französischen Grenze.
Es war für viele Jahre unser zweites Zuhause. Damals hatten wir 4 Kinder dabei und es war kein Problem.
Als die Kinder in die Schule kamen und wir nur noch in den Ferien gehen konnten, verkauften wir den Wohnwagen und kauften uns mit der Zeit ein sehr großes XXL Zelt.
Damit waren wir Flexibel und konnten spontan entscheiden, ob und wann wir gehen.
Wir begleiteten meine Eltern auf einen Campingplatz am Comer See.
Ab dann ging es auch das ein oder andere Mal in eine Ferienwohnung, ein Arpartment, Ferienhaus, Hotel.....
Seit 3 Jahren leihen wir jetzt Wohnmobile in verschiedenen Größen aus.
Wir haben vom XXL Camper für 10 Personen bis zum VW Bus verschiedene Modelle und Ausstattungen getestet.


Beim gemeinsamen kochen helfen auch die Kinder mit.....


Warum liebst du das Campen?

Wir haben unser Gepäck beim Zelten immer im Hänger mitgenommen, damit wir auf nichts verzichten mussten. Beim Befahren des Campingplatzes meinten unsere Kinder: willkommen zu Hause. Noch bevor das "Haus" stand. Und genau das beschreibt es. Wir brauchten 17min bis das Zelt stand dann noch die Sachen einräumen und nach einer Stunde waren wir fertig und eingeräumt.
Für mich ist die langweiligste Art Urlaub zu machen, ins Hotel zu gehen, an einem großen Buffett sich Urlaubspeck anzufressen und zwei Wochen den Pool anzustarren. Vorrausgesetzt man bekommt überhaupt eine Liege. Was gibt es schlimmeres?
Aber ich liebe es mit Freunden oder der Familie oder einfach nur meinem Schatz draußen zu leben in der Natur, ein Feuer zu machen, das Lagefeuer knistern zu hören, die Sterne zu beobachten, den Geräuschen zu lauschen, zu kochen wann und auf was ich Lust habe, mit Freunden am Legerfeuer zu sitzen und der Gitarre alte Hits zu singen..... diese Einfachheit macht es sehr exclusiv.
Beim Campen ist man spontaner und günstiger als bei anderen Urlauben. Einer der Gründe, warum ich so oft verreisen kann.

 Übrigens haben uns diese Störche mal morgens beim Frühstück überrascht. Wäre im Hotel sicher nicht passiert.

Blick vom Frühstückstisch

Welches ist deine liebste Art zu campen?

Ich liebe wildes campen, ohne Parzellen und mit Lagerfeuer. Dabei ist mir eigentlich egal, ob im Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil. Wir haben beide eine Ausbildung zum Pfadfinderleiter gemacht. Also da kann man schon in der Wildnis überleben. Ist aber sicher noch ausbaufähig.
Wenn ich campe, dann sollte es aber Glamping sein. Eigentlich ist es egal welche Art des Campings. Es sollte zu einem passen. So langsam kommen wir aber in das Alter wo auch Camping etwas bequemer sein sollte. Wir lieben es in der Natur freizustehen. Seit letztem Jahr benutzen wir die Stellplatz App Park4night oder Stellplatzradar.



Auf was sollte man beim Campen achten?

Eins der wichtigsten Dinge ist ein ordentliches Bett. Da muss jeder für sich rausfinden, auf was er am Besten schläft. Ob Faltmatraze, Feldbett oder Gästeluftbett auf allen schläft es sich anders. Wir schalfen seit Jahren auf einem aufblasbaren Gästebett. Ich denke an diesem Problem scheitern viele und mögen es daher nicht zu zelten. Ich würde z.B. nie auf einer Isomatte schlafen.  Für unser Wohnmobil werden wir auch einen Topper dazu kaufen. Und ich bevorzuge nomale Bettwäsche auch beim Zelten.
Wir sind schönwetter Camper. Die letzten Jahren waren wir Campen in der Nähe an der franzöischen Grenze, sodas wir auch spontan heim fahren konnten, wenn es Dauerregen gab. Kam nur einmal vor das wir ein Tag früher heim sind.


Was sollte man beim Campen unbedingt dabei haben?

Ich liebe Glamping und wie es sich für Miss Whitegreyhome gehört muss auch hier jede Menge Deko und Interior mit. Einfach Tisch decken wie im Restaurant. Eine Packliste ist eins der wichtigsten Dinge, die man haben sollte, um nicht schon bei der Ankunft verägert zu sein. Und ich hab die Dinge fertig in Kisten gepackt, so kann ich schnell und einfach die Kisten einladen und habe alles dabei.
Für uns war auch ein Kühlschrank immer sehr wichtig. Denn bei 40 Grad Außentemperatur ist es im Zelt sonst schwierig, die Dinge kühl zu bewahren. Ein Luxusgut beim Cammpen ist zu dem Strom.
Im neuen Wohnmobil habe ich einen eigenen Haushalt und die Küchenutensilien, die ich in meiner normalen Küche auch benutze.


Alle Bilder sind von unserem Lieblings Campingplatz in Frankreich.Keine 5* dafür aber 1000 Sterne.