Donnerstag, 12. September 2019

Einmal um die Spitze bitte

Von Otranto ging es weiter ans Kap und den südlichsten Punkt der Reise und des italienischen Stiefels.
Wir fuhren der Küstenstraße entlang einmal um das ganze Kap herum.


Wir schnorchelten entlang der Felsen, mein Schatz sprang von Klippen, wir erkundeten Grotten und Höhlen. Ganz alleine standen wir auf den Klippen zum Übernachten und genossen diese Momente.


Von hier hatte man einen Blick auf die Berge von Albanien.

Unten am Kap erstreckten sich die italienschen Malediven. Baden im Badewannenwarmen Wasser. Die Farben des Wassers und das weiß des Sandes sind einfach traumhaft. Der Tag war sehr sehr heiß, so das wir es nur zwei Stunden in der Sonne aushielten.


Vor Gallipoli verbrachten wir die Nacht auf einem Campingplatz und kamen ins Gespräch mit Einheimischen, die uns verrieten, wo wir den besten Fisch bekommen und die besten Weingüter sind.


Durch Galipoli sind wir nur kurz duchgelaufen. Müll empfing uns schon am Parkplatz. Also ging es für uns weiter an den Ort, der mein persönliches Highlight war.  Ihm widme ich zwei eigene Post.

Wir fuhren weg vom Meer bei knappen 40° und kamen Nachmittags in den Bergen am VisitorCenter an bei 23°. Das erste Mal holte ich mein Jäckchen hervor. Ich kam mir vor wie in den USA. Auch hier darf man in den National Parks auf Campgrounds stehen.


Wir stiegen auf unsere Fahrräder und fuhren an der Rand der Schlucht, um einen Blick auf unser nächtes Ziel zu bekommen.

Es nahm mir den Atmen. Alles was ich darüber bisher gesehen oder gehört hatte, war untertrieben. Der Grund warum wir hier 3 Tage verbrachten. Willkommen in....................................................... ?

Donnerstag, 5. September 2019

Auf dem Weg in Süden

Wir landeten in Polignano und waren von den Häusern und dem Flair beeindruckt. Hier fand die Weltmeisterschaften im Klippenspringen statt. Die Altstadt ist absolut sehenswert.


Weiter ging die Reise zu den Trullis nach Alberobello. Bei 40 Grad war es sehr anstrengend diese Stadt zu erkunden. In der Kühle der Häuser lies es sich aushalten. Teilweise waren sie mit Klimaanlage ausgestattet.


Definitv ein Besuch wert. Ein toller Stellplatz mit Ver- und Entsorgung inkl. hatten wir nur wenige Gehminuten entfernt gefunden. Die ganze Region ist voll mit Olivenbäumen soweit das Auge reicht.


Sehr überrascht hat uns die Stadt Ottranto. Ein Hauch Orient lag in der Luft. Die Bauweise der Häuser und der Flair dieser Hafenstadt. Wir genossen ein 3 Gänge Menü das mit Humus auch schon orientalisch angehaucht war.....

Donnerstag, 29. August 2019

Roadtrip durch Italien

Wir haben den ersten Roadtrip mit dem Pössl hinter uns und gut überstanden.

Wir sind in 17 Tagen rund 4000 km um die Stiefelspitze gefahren.
Gestartet haben wir im Schwarzwald am Freitag Abend und fuhren bis zum Reschenpass für die erste Nacht. Wer unserem Instagram Account folgt hat mitbekommen, das wir morgens Zeugen eines Abiegeunfalls wurden und uns das etwas Zeit zum Weiterfahren gekostet hat. Wir haben auf dem Parkplatz eines Restaurant gratis übernachtet, da es Ruhetag hatte.


Die nächste Tagesetappe ging nach San Marino. Dieser Stadtstaat hat uns positiv überrascht, als wir ihn besichtigten. Wir haben in einem Restaurant Pizza gegessen. Übernachtet haben wir auf dem Parkplatz Nr. 13 unterhalb der Gondel. Der Gratisparkplatz hat eine traumhafte Aussicht in das tieferliegende Umland. Allerdings die Anfahrt nur von unten kommend anfahren, direkt Via Strada Della Baldasserona einbiegen. Es ist eine Einbahnstraße.


Die nächste Tagesetappe ging nach Termoli. Dort hatten wir einen Stellplatz für 15€ im Camper Park Rio Vivo mit Meerblick. Wir lernten dort ein nettes Hamburger Paar kennen, das uns erzählte, das es erst eine Woche vorher auf einem Campingplatz überfallen worden war.
Wir sind mit den Fahrrädern in die Altstadt gefahren und haben uns dort umgeschaut. Von dort kann man die Fähre zur Isole Tremiti nehmen. Uns war die Überfahrt zu teuer. Hin und zurück zu Fuß 120€ für uns zwei. Wir entschieden nicht zu fahren.

 
Ab diesem Abschnitt spürt man einen anderen Flair. Als wir von der Autobahn runter fuhren fanden wir Müll in allen Gräben, ganze Säcke und Haufen. Dieser Müll überall begleitete uns von da an täglich. Ich war komplett entsetzt und auch enttäuscht, da soviele von dieser Gegend schwärmen. Für mich ein absolutes Unding, auf das ich so nicht vorbereitet war und ich hiermit erwähnen möchte. Mich macht sowas wütend. Wir versuchen Müll und Plastik zu vermeiden und die schmeißen alles in die Natur.


Von Termoli an nahmen wir die Küstenstraße, weiter ging die Fahrt am Lago Varano vorbei. Wo wir einen versuchten Überfall hatten. Die Beulen könnt ihr in den Highlights bei Instagram in den Videos anschauen und was wir daraus gemacht haben. Dort erzähle ich die ganze Geschichte. Da die Polizei uns nicht helfen konnte, fuhren wir an unser Tagesziel Vieste weiter. Die Küstenstraße ist am ganzen Gargnano ein Traum.


In Vieste verbrachten wir zwei Nächte auf einem Campingplatz, da wir ein paar Unternehmungen machen wollten und unser Wohnmobil in Sicherheit haben wollten. Abends ging es für uns in die Stadt mit den Fahrrädern. Am nächsten Tag ging es zum ersten Highlight der Reise. Wir buchten eine Fahrt zu den Grotten mit einem Boot. Die Fahrt dauerte 3 Stunden und kostete 23€ Pro Person. Wir können diesen Ausflug sehr empfehlen. Zum Teil fährt man in die Grotten rein, auf den Strand drauf und wieder raus. Es gibt eine Badepause in einer Bucht.

Wir waren absolut überwältig von der Natur und all den ganzen Eindrücken.Das Wetter war den ganzen Urlaub sehr heiß und so war der Fahrtwind eine willkommene Abkühlung.

Am übernächsten Tag ging die Fahrt weiter nach Süden. Wir entschieden uns einen Teil der Strecke auf der Autobahn zu fahren und sämtliche große Städte wie Bari, Lecce und mehr auszulassen. Das Treiben in diesen Städten war uns zu trubelig und voll.

Nachdem wir diesen Abschnitt hinter uns gelassen haben, tauchten wir in eine Welt ein, die uns sehr an den Orient erinnerte.

Montag, 19. August 2019

Wildcampen

Wir sind keine Typen für Hotels/Poolanlagen/Strände mit Liegen und Schirmen voll gestellt/Buffettypen/Animation/Menschengewusel und daher fallen Campingplätze für uns auch raus.
Wir lieben die Einsamkeit und Natur. Das Gefühl, wenn man an Schweden, Norwegen oder die USA denkt. Ruhe und Privatsphäre, die im Hotel oder Campingsplatz nicht gefunden wird.


Mit diesen Eindrücken möchte ich euch zeigen, wie wunderschön das sein kann. Keine nervigen Nachbarn, die einen zutexten, keine stinkenden Hunde, keine Menschenmasse, die sich ins Nachtgetümmel stürzen, flackernde Lichter, Essensgestank von den Freßbuden, nur das Meeresrauschen, das Zirpen der Grillen und die untergehende Sonne. Keine überfüllten Buffet und Fitness Räume um den angefresenen Speck wieder abzutrainieren.


Da das Wildcampen aber in vielen Ländern Europas nicht gern gesehen ist, haben wir uns schon vor einiger Zeit die App Park4Night und StellplatzRadar runtergeladen.

So ist es kein Problem einen wunderschönen Stellpatz zu finden, an dem wir uns sicher fühlen.
Um wild campen zu können, sollte man möglichst unauffällig sein. Das heißt bei der Größe und Farbe des Fahrzeugs dezent und unauffällig zu sein. 


Wir wurden nur an einem Stellplatz morgens vertrieben, weil wir mitten in Dreharbeiten standen und nicht in die Epoche passten. Ein paar KM weiter wurden wir wieder fündig. Ganze Buchten für uns alleine. Ich liebe es, das wir nicht 2 Wochen den gleichen Strand, Ausblick, Hotel und ähnliches sehen. Sondern jeden Tag das Wunder der Natur neu bestaunen dürfen, neue Buchten, Städtchen und vieles mehr entdecken können. Die Welt hat soviel schönes zu bieten. Also nicht Zeit verplempern, sondern los und die Welt entdecken.


Das Womo immer in Sicht. Baten wir nur einmal die nächsten Nachbarn ein Auge drauf zu werfen, als wir zum Essen in die Stadt radeln wollten. Wir standen nur in Städten auf überwachten Stellplätzen.


Da beim Wildcampen keine Tische und Stühle ausgepackt werden dürfen, Markise ausgefahren werden darf und genauso wenig wie Leinen gespannt werden dürfen, trocknen die Dinge auf Steinen oder im Womo. Nur ganz selten haben wir unser Sonnensegel gespannt. Teilweise war es sehr heiß. Da half oft nur eine kalte Dusche.


Das tolle ist unsere Dusche. Kein großes Umbauen nötig mit Duschvorhang oder Raumbad. Keine klapprigen Faltwände.... Einfach nur umklappen und fertig. Das führte dazu, das wir mehrmals täglich duschten und uns nach jeder Runde im Meer abduschen konnten.


Eine Außendusche war nicht notwendig und die Outdoor Dusche nutzten wir nur einmal. Genauso duschte ich nur 2x mal in einer öffentlichen Dusche auf einem CP.

Jetzt weiß ich, warum manche auf eine Outdoor Dusche nicht verzichten möchten. Weil die Indoor Dusche unpraktisch ist... Gut, das das für uns ein Ausschlußkritrium war.

Mittwoch, 7. August 2019

Leben im Wohnmobil

*Werbung/Sponserd

Anders als in einer Ferienwohnung, weiß man in einem Wohnmobil, was für eine Unterkunft am Urlaubsort auf einen wartet. Das macht besonders dann Sinn, wenn man oft die Location wechselt und gerne etwas mehr Privatsphäre haben möchte, als in einem Hotel.


Daher ist mir das Interior und Geschir genauso wichtig wie im Whitegreyhome. Da wir seit 25 Jahren campen habe ich schon viele Jahre ein Auge darauf geworfen und lege auch beim Campen wert auf schönes und farblich abgestimmtes Geschir und Zubehör.


Daher habe ich mich sehr gefreut, als mich das Paket vom @Tiny Little Country Room erreicht hat. Ein ganzes Set wunderschöner Teller von Riviera Maison und einem passendem Geschirtuch. Sowie einem Einkaufs- oder Duschbeutel.


Wir lieben es zu kochen während des Urlaubs. Daher freuen wir uns immer über Insider Tipps von Einheimischen, wo man den besten Fisch oder ein tolles Stück Fleisch her bekommt. Wir schlendern gerne über Märkte und durch Fischhallen.


Da war es klar, das ich zum Grillen das Pfannen Foccacia von Doreen von @Kastanienblau ausprobieren musste. Begeistert sind wir auch über den Lotus Tischgrill vom Discounter. Den wir auf unserer Küchenablage nutzen können, bei geöffneter Schiebetür.

Genauso oft und gerne benutze ich den Omnia. Den ich extra für mein Womo in einer anderen Farbe angesprüht habe.


Das Auge ist ja bekanntlich mit. Logisch, das da die original Farbe rot schnellstgehend verschwinden musste. Mit einfachem Sprühlack aus dem Baumarkt für Öfen und Grills. Super leckere Sachen sind darin entstanden. Rosmarinkartoffeln, Kuchen aller Art, überbackene Brötchen, Ofengemüse, aufgebackene Brötchen und Croissant sind nur ein paar der Sachen, die ich in diesem Backofen zubereitet habe.

Somit danke ich dem @Tiniy Little Country Room für das wunderschöne Geschirr.
Steffi und Luis von @comewithus2 für den Tip mit dem Omina und dem Tischgrill.
Doreen @Kastanienblau für die Inspiration und die Rezepte.

Donnerstag, 1. August 2019

Kommt mit an Strand.....

Bevor ich euch die Bilder vom ersten Roadtrip zeige, nehme ich euch mit an meinen Privatstrand. Mein Schatz hat mir einen langgehegten Wunsch erfüllt.


Unsere kaputte Terrasse wurde in einen Strand verwandelt. Die Beete wurden mit Stahlrändern abgetrennt.


Dann wurde die Mitte mit Mineralbeton befestigt. Darüber kam eine Schicht Quarzsand, sowie Muscheln und Steine.


Zum Schluß wurden die Beete und die Wanne bepflanzt. Mein Kräutergarten ist in die große Zinkwanne umgezogen. Diese bekam vorher noch Löcher, das das Wasser abfließen kann.

Viel Spaß beim Nachmachen.


Sonntag, 14. Juli 2019

Mit Blumen im Gepäck

Oder besser gesagt im Fahrradkorb.....


Schon seit Jahren bin ich auf der Suche nach einem Gepäckträger für mein Ebike auf dem ein geschlossener Fahrradkorb Platz hat.


Als ich letztes Jahr in Zeeland war, habe ich mich in mehreren Fahrradgeschäften beraten lassen und dabei festgestellt, das es gar nicht so einfach ist, wie ich dachte.


Passend zur neuen Saison hat sich nun mein Mann  darum gekümmert und mir einen Herzenswunsch erfüllt.


Während wir im Urlaub waren, wurde ein passender Gepäckträger montiert. Ein paar neue Leder Retro Griffe mit passendem Sattel, sowie wie eine Retrolampe.


Was für eine Klingel ich montiert habe und wie der Korb hinten aussieht, zeige ich euch ein anderes Mal.

Alles wurde verwirklicht vom Fahrrad Center Singer in Villingen Schwenningen.

Donnerstag, 4. Juli 2019

Der Garten im Sommer

Die erste offene Gartenpforte liegt hinter uns. Ich habe mich so wahnsinnig über euren Besuch gefreut und das ihr so weite Wege auf euch genommen habt.


Dieses Jahr haben die Pfingstrosen zusammen mit den Rosen geblüht.


Inzwischen ist das ganz große Specktakel vorbei und ich habe es wieder verpasst.


 Inzwischen hatte ich auch einen Workshop für Rosenbouquet und die Teilnehmerinnen haben so zaauberhafte Gestecke gemacht. Alle Zutaten dafür waren aus dem Garten.


Ich liebe es, so etwas aus der Fülle zu machen.  Mal sehen ob ich nächstes Jahr wieder so etwas anbiete. Auf alle Fälle habe ich mir vorgenommen, nächstes Jahr nicht mehr so lange zur Rosenblüte zu verreisen.

Als wir zurück kamen, war an manchen Stellen so gewuchert, das man kaum mehr durchlaufen konnte.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Tretet ein in unseren neuen Pössl Teil 3

Welches Modell habt ihr rausgesucht?

Ein Pössl Summit 600 Plus
Preisleistung war für uns ein ausschlaggebender Grund und die Innenraumaufteilung.
Wir hatten ein Budget für ein gebrauchtes Fahrzeug auf Seite gelegt. Durch die lange Lieferzeit von ca. 10 Monaten konnten wir die Differenz zum Neufahrzeug noch ansparen. Für alle die nicht wissen, warum es ein Neufahrzeug wurde? Wir eckeln uns vor Hundegestank im Wohnmobil, was bei 90% der gebrauchten der Fall ist.
Wir haben einige Extrawünsche dazugebucht, aber auch einige weggelassen. Wir haben sehr viele Modelle auf der CMT besichtigt und dieses Modell war das einzige, das unsere Vorstellungen und Wünsche berücksichtigt hat.


Die 10 Gründe warum wir uns für einen Pössl Summit 600 Plus entschieden haben.
Da gab es gewisse Ausschlusskriterien und Wünsche und genau die fanden wir in diesem Modell.
Fünf Jahre habe ich darüber nachgedacht, was es für ein Modell sein könnte und bei diesem Sondermodell hat es Klick gemacht.

1. Küche hat auf beiden Seiten Ablageflächen und keine klapprigen Tischchen
Aufgrund unser langjärigen Camping Erfahrung und unseren Kochgewohnheiten, wissen wir genau wieviel Platz die Küchezeile haben muss, um angenehm Kochen und Handwerken zu können.
Es braucht nicht nur Staurraum, sondern auch Ablagefläche. Auch eine unterschiedliche Arbeitshöhe kam für uns nicht Frage.


2. Offene Raumgestaltung war uns sehr wichtig, da man auch bei schlechtem Wetter keine Platzangst bekommen sollte. Daher sollte kein Kühlschrank oder Kleiderschrank in der Sichtachse sein und die Sicht von vorne oder nach hinten behindern.


3. Bett im Heck ohne Umbau: wir kommen langsam in ein Alter, wo die Matratze einen gewissen Komfort bieten sollte und wir hatten aus Bulli Zeiten keine Lust unser Bett tagsüber umbauen zu müssen. Unser Bett sollte aus einem Teil bestehen und niemals in der Mitte getrennt oder mit einem Loch versehen sein.


4. Dusche ohne Duschvorhang, das kannten wir aus dem Wohnwagen und es wurde dadurch oft recht eng. Genau das sollte vermieden werden. Als wir das Schwenkbad entdeckten, wussten wir das, das genau das ist, was wir suchen. Raumbad kam für uns nie in Frage.


5. bis 6 m Länge, weil wir auch mal mit Fähren fahren möchten und in Städten parken.  Außerdem war klar wir möchten kein Schiff, sondern etwas Alltagstaugliches. Aufgrund unserer Erfahrung, war klar ich brauche ein kleines Fahrzeug.  In den XXL Campern hatte ich hintendrin immer mit Schwindel zu kämpfen, weil sie schaukelten wie ein Schiff. Und er steht in unserer Einfahrt trotz 6 m Länge auf dem Gehweg....


6. 3,5t da wir auch mal auf kleinen Gassen und Wegen unterwegs sein möchten, um einsame Plätze anzusteuern. Wir möchten unsere Motorräder auf einer Rampe mitnehmen und daher haben wir eine Auflastung dazu genommen und auf die Markise verzichtet.

7. Sitzecke muss nicht umgebaut werden. Auch dieser Punkt sollte für uns, wenn wir zu zweit reisen wichtig sein. Wir wollten bequem am Tisch sitzen können und eine gemütlich Sitzecke, die Platz bietet zum Spiele spielen und gemütlich zu Essen. Unsere Sitzecke kann zum zusätzlichen Bett umgebaut werden. Der Tisch sollte eine gewisse Breite haben und damit fielen viele Modelle schon durch.

8. Wegen der Qualität und Erfahrung hat uns Pössl überzeugt, bei diesem Modell stand Preisleistung im Vordergrund mit durchdachtem Konzept und langjähriger Erfahrung.

9. Genügend Stauraum sollte der Kastenwagen bieten und da wurden bei diesem Modell unsere Wünsche berücksichtigt. Wir haben seit 25 Jahre unsere Campingsachen und wissen wieviel Platz das in Anspruch nimmt. Und was soll ich sagen, alles hat reingepasst und ein bisschen Platz ist jetzt noch für dieVorräte übrig.


10. Kein Hochdach, wegen der Optik, der Fahrleistung und Effizienz. Wir könnten uns aber vorstellen ein Dachzelt bei Bedarf drauf zu bauen. Damit haben wir schon einige Jahre Erfahrung und das würde passen, um ausreichend Privatsphäre für alle Reisende zu haben.Wir fahren häufig an Ecken in den Alpen, wo die Höhe eine Rolle spielt.

Solltet ihr vor der Wahl stehen, empfehle ich euch verschiedene Modelle auszuleihen und zu testen. Nur so könnt ihr erfahren, was zu euren Wünschen und Bedürfnissen passt, damit es auch bei euch Klick macht. Wartet mit euren Träumen nicht bis zur Rente....

Freu mich euch auf Whitegreyhomeontour wiederzusehen. Dort habe ich in den Highlights die erste Roomtour veröffentlicht.

Dienstag, 21. Mai 2019

Wie kommt man zum richtigen Modell? Teil2

Teil 2

Mit welchem Modell sind wir bis jetzt gefahren?

Wenn wir zu zweit unterwegs waren, sind wir immer mit einem VW Bus gefahren. Immer ein neues Modell vom T6, da mein Mann in der Autobranche arbeitet und das kostenlos als Dienstwagen ausleihen kann. 
Allerdings war uns die Packerei immer zuviel und der Komfort zu eingeschränkt. Uns wurde schnell klar, wir brauchen für unterwegs ein Bad mit Toilette um Autark stehen zu können.

Wenn wir mit der ganzen Famillie gefahren sind, waren die Modelle etwas größer. Die Wohnmobile waren 10m lang und hatten 10 Schlafmöglichkeiten.


Ob im Olivenhain oder erste Reihe am Meer, mit einem kleinen Fahrzeug kein Problem.


Was war entscheidend für das ausgesuchte Modell?

Als wir anfingen die Modelle zu vergleichen, waren uns folgende Fakten wichtig.
Großes Raumgefühl: wir wollten nicht die Sicht durch Kühlschrank oder Kleiderschrank verbaut haben. Man sollte sich auch, wenn es mal einen Regentag gibt, nicht eingeengt vorkommen.
Kein klebriger Duschvorhang, ich dusche wenn möglich nicht auf Campingplätzen, sondern im Camper, so mit war klar, die Dusche sollte groß genug für uns sein, bequem duschen zu können.
Große Küchenzeile, da wir beide gerne kochen war Vorraussetzung. Ich wollte keine wackeligen Klapptische seitlich und keine Höhenunterschiede in der Arbeitsfläche. Da wir Autark stehen möchten muss es ohne Outdoor Küche gehen und somit muss die Indoor Küche entsprechend groß sein. Wir wollten ein Bett das nicht umgebaut werden muss und eine feste Sitzgruppe. Wir wollten nicht ins Bett klettern müssen.


Auf der Reise durch den Südwesten der USA - XXL RV mit Slide Out

Was war meinem Mann wichtig?

Einmal die Länge. Es sollte nicht länger als 6 Meter sein. Das führte dazu, das wir Querschläfer sein werden. Kein Problem, wenn man sowieso immer kuschelnd aneinander schläft.
Außenfarbe durfte er auch raussuchen. Ich hätte weiß genommen logisch oder?
Er hat Dunkelgrau genommen, damit die wuchtigen Stoßstangen nicht so auffällig sind.
Außerdem wollten wir innerhalb der 3,5t bleiben, wegen schmalen Straßen und der Wendigkeit auf engen Gassen und im Gelände. Es sollte kein Hochdach haben. Es sollte ohne Kredit bezahlt werden können.

Wie finanziert man ein solches Projekt?

Ich las neulich auf einem alten Wohnmobil: Alt aber bezahlt.
Den Spruch fand ich mega, nur wollte ich, das bei uns steht: Neu und bezahlt.
Und wenn man sich die Preisspanne anschaut ist schnell klar, man muss was erben oder lange sparen.
Und genau das war bei uns nicht der Fall.
Wir suchten uns ein Modell aus, bei dem Preisleistung stimmt und unsere Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden. Entschieden uns auf bischen Schnick Schnack oder eine bestimmte Innenfarbe zu verzichten.
Wir haben zwei Jahre gespart, auf das wöchtenlliche Essen gehen verzichtet, keine große Shopping orgien veranstaltet und öfter mal bei Ausflügen nicht eingekehrt. Stattdessen nur noch alle paar Wochen Essen gegegangen, ein Picknick gemacht, oft gewandert..... Wir haben unsere Versicherungen, Telefon, Internet und Abos gekündigt und zu günstigeren Anbietern gewechselt. Ein paar Sachen wurden verkauft, die nicht mehr benötigt wurden.
Es wurden zwei Jahre keine neuen Möbel oder ähnliches gekauft und siehe da. Das Geld war nach zwei Jahren da. Den Kindern haben wir auch erklärt, das wir uns diesen Wunsch gönnen möchten und es an dem ein oder anderen Ende gespart wird.
Und siehe da nach zwei Jahren ist das Geld zusammen. Powersparen nennt man das. Kein Hexenwerk.



Auf unserer Reise durch den Osten der USA New York - Niagarafälle - Long Island



Kannst du es auch mal von Innen zeigen?

Hab ich nie, denn da gab es außer den Sitzen und dem umgebauten Tisch beim T6 nicht viel zu sehen. Auf Instagram habe ich natürlich hin und wieder einen Einblick gewährt. Gerne nehme ich euch dann mit und zeige euch das Interior und was ich für Hacks umgesetzt habe. Und ihr dürft euch freuen, ich werde euch sehr gerne Bilder von Innen zeigen, ich hab fleißig am Interior gekauft. Es wird eine Roomtour geben, nach der Auslieferung im original Zustand und eine, wenn es eingerichtet ist. Diese findet ihr dann auf instagram Whitegreyhome in den Highlights oder das große Interview auf meinem Youtube Kanal.


Wirst du dein Wohnmobil pimpen?


Wer das Whitegreyhome kennt weiß, das mir das Interior sehr wichtig ist. Daher durfte ich frei auswählen. Wichtig war, das es nicht ein altbackens Holzmuster hat, sondern so hell wie möglich ist.
Wir haben uns für ein Sondermodell entschieden und da gab es beim Interior leider kein weiß zur Auswahl und auch die Bezüge waren vorgegeben, wenn man eine bestimmt Sitzqulität haben wollte. 
Sobald ich das Design nicht mehr sehen kann, wird es wie meine Küche hell gestrichen. Aber bei einem nagelneuen Fahrzeug ist uns das im Moment zu schade. Also muss ich erstmal eine Weile mit dem hellen Holzdekor und den braunen Polstern leben. Gibt schlimmeres.



Jetzt seit ihr sicher schon gespannt wie es aussieht. Ich verspreche euch, mit dem nächsten Post zeige ich es euch.


Alle hier abgebildeten Fahrzeuge sind Leihfahrzeuge.