Sonntag, 8. Oktober 2017

weniger ist mehr.....

-weniger ist mehr!
Ein entrümpeltes Zimmer ist schneller geputzt als ein mit 1000 Kleinigkeiten vollgestopftes.
Gerümpel muss man Lagern, abstauben, drüber klettern, entsorgen.....
Gerümpel verzögert viele Arbeitsabläufe
Beispiel: Lieblingsvase im Schrank neben 5 anderen zu finden ist ein Kinderspiel, wenn man diese jedoch zwischen 40 anderen suchen muss dauert das natürlich. Dasselbe gilt für Putzmittel, Schuhe, Vorräte....
 
Ich weiß wie schwer das ist, denn ich neige auch dazu ständig neues zu kaufen. Bevor ihr mich aber falsch versteht, hier geht es nicht um leer gefegte Musterhäuser mit Minimalistischem Wohnstil, sondern um gemütliche Wohnatmosphäre im aufgeräumten Stil.


In einem gemütlichen Zimmer das sparsam eingerichtet ist, fühlen sich die meisten Menschen wohler, als in einem vollgestopften Zimmer voller Spielzeug, Schuhen, Blumen, Geschirr, Gerümpel, Farbenwirrwarr....
vollgestopfte Räume, Dachböden, Keller können Ausdruck einer unentschlossen Lebenshaltung und ungelöster Aufgaben und Probleme sein. Das Vergangenheit nicht losgelassen wurde, Ballast nicht abgeworfen wurde. Die Verbindung von innerer und äußerer Aufgeräumtheit lässt sich erleben!


Wir brauchen etwa 30% Wohnraum um Dinge aufzubewahren. Denk mal drüber nach, was du an Miete, Heizkosten, Anschaffungskosten, Regalen oder gar Vorratsräume, Zeit, Energie sparen könntest, wenn du erst gar nicht soviel sammelst?


Wie kann das praktisch aussehen?
Es gibt verschiedene Systeme.
Eins wäre: Nimm dir nacheinander Zeit jeden Raum deines Hauses auszumisten, alle Schränke, Schubladen, Regale, Kisten leer räumen, ausputzen und räum nur noch Sachen da rein, die genau da rein kommen. Verzettle dich nicht, schreib das dann auf die To do Liste. Wenn du dich von bestimmten Dinge nur schwer trennen kannst, dann füll diese Dinge in eine extra Kiste. Schreib das Datum drauf, wenn die Kiste nach einem Jahr unbenutzt wurde, kannst du sie getrost entsorgen. Gut erhaltenes Spende es an Vereine, Flohmärkte "Zum Mitnehmen". Dinge die immer wieder rumliegen haben keinen festen Ort (Schlüssel, Zeitung, Post, Taschen....) Suche einen festen Ort dafür. Schaffe durch Zeitlose Farbkonzepte Ruhe!


Hab Mut zum wegschmeißen, es befreit, gibt Luft zum atmen, schafft Freiräume.

Ein anders System ist alle Bücher auf einen Haufen, alle aus dem gesamten Haus. So bekommst du eine Übersicht des gesamten Ausmaßes und nicht nur die einzelnen Räume. Wenn du die Masse siehst, fällt dir das Ausmisten leichter. Dieses System kannst du mit allem machen, z.B. Jacken, Schuhen, Geschirr, Tupper, immer die komplette Menge eines Themas. Du wirst überrascht sein.
Als ich dieses Jahr meine Herbstdeko vom Dachboden holen wollte, musste ich feststellen, das ich in meinem Übereifer von ausmisten dieses Frühjahr die Kiste entsorgt habe. Ein Handvoll war übrig geblieben. Kein Problem denn die Natur gibt uns genügend tolle Dekorationsideen. Und ich muss nichts mehr einlagern.
 Gebrauchte Zeit, sie geht so schnell von hinnen. Doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen!
 J.W.v. Goethe


Eine Perspektive, die ich euch bis jetzt vorenthalten haben, ist der Blick von der Küche in mein Wohnzimmer. Denn bis vor kurzem lagen hier noch unsere hässlichen Terrakottafliesen. Sie wurden durch die Glasplatte ersetzt. Da es sich um Sicherheitsglas handelt trifft sie farblich leider nicht meinen Geschmack. Aber definitiv besser als Terrakotta.

Wir haben ein paar Tage über eine Alternative nachgedacht und dann beschlossen, es doch so zu lassen. Sicherlich gewöhnen wir uns noch daran. Denn einfach entsorgen wollten wir die maßangefertigte Platte dann nicht.


Ich hoffe ich konnte euch wieder ein paar Tipps geben, wie man strukturiert zu Ordnung kommt.

Wie weit seit ihr mit der Liste gekommen? Diese Woche wollen wir uns mit diesen Aufgaben widmen.
  1. Entsorge alte Bücher
  2. Reinige deine Handtasche und deinen Geldbeutel
  3. Reinige deine Fußleisten
  4. Sortiere dein Make up, abgelaufenes und nicht benutztes Entsorge
  5. Sortiere alle Shampoo und Duschgels und fülle sie wenn nötig um
  6. Wische deine Badschränke aus
  7. Sortiere die Schuhe
  8. Putze deine Fenster in einer Etage
  9. Sortiere deinen Wäscheschrank Tischdecken und Bettwäsche, Handtücher....
Na dann los. 15 min pro Aufgabe.

 

Kommentare:

  1. Ach was bin ich froh, dass ich so ein ordnungssüchtiger Mensch bin.
    Jeden Tag eine Schublade oder ein Schrankfach ist einfach Muss.
    Heute morgen musste der Stoffschrank dran glauben, und es ging tatsächlich wieder einiges weg, dafür gibt es jetzt 1000 neue Ideen.
    Hier gibt es nur drei Zimmer, in denen Unordnung herrscht. Das sind die Zimmer meiner großen Jungs, da weigere ich mich aufzuräumen, denn mit 20 Jahren und mehr, muss man das alleine können. Und das Büro meines Mannes, auch da halte ich mich raus, auch wenn es schwer fällt.
    Alles andere ist in Schuss.
    Und tut sooo gut....
    Dir einen gemütlichen Abend in Deinem schönen Wohnzimmer, lieben Gruß
    Nicole

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  2. Hallo Debby,
    in der Theorie gebe ich Dir völlig Recht: öfter mal mit dem blauen Sack durch's Haus! Aber mein Männe (Jäger-und-Sammler) findet das immer nicht so witzig. Da darf ich mir dann anhören: "Das kann man sicher nochmal brauchen". Oder gerne auch "Das hat alles mal Geld gekostet". Ein immerwährender Kampf.... :-)
    Übrigens: Die Glasplatte fügt sich doch ganz harmonisch ein bei Euch. Auf jeden Fall besser als eine dunkle Metallplatte (oder Terracottafliesen ;-))
    Viele Grüße,
    Krümel

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  3. Du hast absolut recht, liebe Debby. Man sollte viel öfter Sachen aussortieren. Es sammelt sich so viel Zeug an und irgendwann hat man das Gefühl von allem erdrückt zu werden. Da ist weniger im Raum definitiv mehr! :-) Ich mag deine herbstliche Deko mit den hellen Kürbissen sehr. Es sieht so gemütlich und stilvoll bei euch aus, da kann man sich wirklich wohlfühlen.
    Sei lieb gegrüßt,
    Anne

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