Donnerstag, 5. Januar 2017

Abschied

Heute nehme ich euch mit, auf die Abschiedsreise unseres neuen Familienmitglieds. Geboren wurde er in Dänemark und Aufgewachsen ist er dann am Starnbergsee.

Das Ziel meiner Reise war diesen neuen Familienbewohner mitzunehmen. Als ich dann sein Zuhause erreichte, sah ich ihn sofort bei seiner Hasenmama auf einem Sofa sitzen.


Ich hatte ihn sofort ins Herz geschlossen und schwupp landete er schon auf meinem Arm. Natürlich blieb das nicht ohne Folgen, denn sofort wurde bemerkt, das er sich unauffällig aus seinem Übergangszuhause auf die Reise machen wollte.


Man las mir seine Vorstrafen vor, wies mich in all seine Marotten ein, erklärte mit ausgiebig, das er kein Milchreis mag. All das hielt mich aber nicht davon ab, ihn doch mitzunehmen. Trudi erklärte mir, das er am liebsten Alkohol  mag und schon wegen Trunkenheit am Steuer erwischt worden ist.


Da erklärte ich ihr, das all ihre Mühen vergeblich seien, denn er würde sich in bester Gesellschaft wiederfinden. Ein Zuhause mit drei Kindern und einem verliebten Elternpaar. Auch einen Ausreiseantrag musste ich stellen. Der würde lange dauern. Ich versprach, das ich ausreichend Zeit mitgebracht hätte.


So hatten wir ausreichend Zeit uns kennenzulernen. Und seine Hasenmama ausreichend Zeit sich zu verabschieden. Sie richtete noch eine Brotzeit in sein Säckchen rein für die weite Heimreise.  Er winkte all seinen Geschwistern, Cousins und Cousinen sowie seiner Hasenmama zum Abschied noch einmal zu.

Der Abschied war Herzergreifend, beinahe hätte es Tränen gegeben. Das konnte ich gerade noch verhindern. So nahm ich ihn mit, damit er mir den ganzen Tag noch etwas aus seiner Heimat zeigt.


Wir machten uns auf den Weg und er zeigte mir seine Lieblingsecken rund um den Starnbergersee. Das war gar nicht so einfach, denn überall gibt es nur Privatzugänge. Aber Hasi kannte dann einige Plätze, wo wir den See genießen konnten.


2016 habe ich euch ja ausführlich meine Haushaltszeitspartipps verraten und für 2017 habe ich mir Hilfe ins Haus geholt. Hasi darf mir bei allen Arbeiten immer zur Hand gehen. Seine Cousins und Cousinen sind ja fleißige Wichtel, die das arbeiten ja gewöhnt sind. Der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm und so dürfte es Hasi nicht all zu schwer sein.


Ich muss schon sagen, eigentlich wäre ich ja lieber bei Hasi eingezogen. Denn solch einen traumhaften Ausblick auf die Berge kann ich ihm leider nicht bieten. Außerdem war sein Zuhause das wahre Dekoparadies.


Außerdem braucht er für den Winter noch eine Mütze. Denn mit seinem Sommeroutfit war er Abends ziemlich durchgefroren. Also durfte er sich in seinem neuen Zuhause erstmal vor dem Karmin wieder aufwärmen.


Wir haben uns auf den Namen Mister Olsen geeinigt. Denn wer mit Alkohol Probleme hat, bekommt keinen Kindernamen.


Und wie er sich bei uns eingelebt habt und was er den ganzen Tag so bei uns macht, verrate ich euch ein anderes Mal.


1 Kommentar:

  1. Zum Schmunzeln. Ich durfte ihn ja schon persönlich kennenlernen. Ein netter Geselle.
    Liebe Grüße Ma

    AntwortenLöschen