Dienstag, 14. Oktober 2014

Zeitplanung Kleiderschrank

Was mach ich falsch, das mein Tag 24 Stunden und bei den anderen offenbar weniger hat? Das Frage ich mich sehr oft.....
Ich mache mich auf die Suche nach den verschwunden Stunden.
-weniger ist mehr!

Schrank ausmisten

Kleiderschränke sind grundsätzlich zu klein. Warum, weil sie einfach nur zu voll sind.
Dabei tragen wir doch fast immer das gleiche. Wir seufzen das wir nichts anzuziehen haben, wer großzügig ausmistet findet hinterher mehr zum anziehen.


1. Nehm die Teile raus, die du diese Sasion nicht anhattest, du wirst sie auch in der nächsten nicht tragen, sie zerknittern nur deine Lieblingsteile.
2. Für jedes neue Teil, musst du ein Altes entsorgen.
3. Sortiere die Sachen aus, die du im letzten Jahr nicht anhattest.
4. Gib gut erhaltene Sachen im Freundeskreis weiter. Du kennst bestimmt jemand, der das gut gebrauchen kann und sich sehr drüber freut.
5. Flohmarkt oder Ebay muss gut abgewägt werden zum Zeit aufwand und erwirtschafteten Gewinn.
Ich verschenke mittlerweile lieber, als es bei ebay und Co zu verkaufen. Macht glücklicher, geht schneller und man muss sich nicht mit Käufern, Handeln, Post... rumägern.
6. Wir tragen etwa nur ein viertel unserer Kleidung im Schrank. Heb gute, teure Kleidung noch etwas auf. Wurde es aber längere Zeit nicht getragen haben, gebe sie ruhig weg.
7. Sortiere Kleinteile in gleichfarbige Boxen.



Kleiderschränke der Kinder:
Im Frühjahr und im Herbst alle Teile anprobieren. Fragen was sie noch wollen und was sie eh nicht mehr anziehen. Großzügig ausmisten. Für Socken und Kleinteile habe ich mehrere Kisten in der gleichen Farbe wie das Kinderzimmerfarbkonzept. Das strahlt Ruhe und Ordnung aus.

Hier ein Beispiel meiner Tochter:

Mit ihren 16 Jahren erwarte ich schon ein bisschen Selbständigkeit und überlasse ihr das aufräumen. Leider packt mich von Zeit zu Zeit das schlechte Gewissen sie derart vermüllen zu lassen, das ich doch ab und zu eingreifen muss. So finde ich mich eines Abend im März wieder wie ich mit stinkender Wut über ihr Zimmer herfalle. Ich leere alle Schubladen in der Mitte auf den Boden, ziehe alle Klamotten aus dem Schrank und räume alle Regale leer. Ich finde ungewaschene Sommerklamotten im Schrank, vom Nikolaus grüngewordene Mandarinen, Wollmäuse mit denen wir hätten ein Kissen stopfen können. Während meine Tochter vor Wut heult, um sich schlägt und mich anschreit, versuche ich wieder Herr der Lage zu werden. Nach zwei Stunden ist jeder Winkel des Zimmer sauber, das Zimmer umgestellt und alles Müll, Trödel und Gerümpel weg. Meine Tochter nimmt mich in Arm und  meint so schön, habe ihr Zimmer noch nie ausgesehen. Wie ein Hotelzimmer!

Wenn weniger mehr ist, warum haben wir dann von allem soviel?

Morgen geht die Serie weiter wie wir mit Büchern, Fotos, Zeitschriften, Pflanzen, Karten und Briefen ausmisten können. Also nicht verpassen, wenns wieder heißt: wo sind meine verschwundenen Stunden abgeblieben.

Auszüge aus dem Buch einfach besser, besser einfach, Bildquelle Pinterest.

Kommentare:

  1. Liebe Debby,
    ich finde deine Serie klasse. Ich arbeite da nämlich auch gerade dran. Letzte Woche habe ich fast einen gelben Sack voll Klamotten ausgemüllt. Immerhin ein Anfang. Und es war ein gutes Gefühl! Du hast wirklich Recht. Auch mit deinem gestrigen Post. Freue mich auf morgen ;-)
    Viele Grüße
    Birthe

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  2. Das hast du schön geschrieben. ich habe vor knapp einem halben Jahr knapp 3 Säcke mit zu klein gewordenen Teilen verschenkt und das fühlte sich sooo gut an, da ich wusste "auch wenn ich irgendwann vielleicht wieder rein passe, werde ich nicht mehr die gleichen Klamotten wie mit 20 tragen." Und die Dame die sie bekam war glaub ich der glücklichste Mensch der Welt in diesem Moment.
    Bin gespannt auf die nächsten Serien. bei Briefen bin ich ja meist sehr wehmütig und trau mich nicht sie weg zu schmeißen, ich weiß gar nicht wieviele Kisten ich im Keller verstraut habe von alten Briefbekanntschafften.
    Liebe Grüße
    Lydia

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  3. Ich liebe ausmisten! Müllsäcke bereitstellen und verteilen: Müll, Altkleidersammlung, Verschenken (Kindersachen). Dieses Spiel spiele ich am allerliebsten.
    Und wie gut es sich anfühlt, zu wissen, dass diese Ausräumwut nicht nur in mir hochsteigt. Anderen Kinder und Müttern geht es genauso. Schön!
    Freue mich auf das nächste Kapitel.
    LG Julia

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  4. ÄHHHHH i glab i hob den ZWILLING ausgetragen.
    genauuuuuuu sooooo WARS bei meine KINDA ah,,ggggg
    I KANN mi ja schwar von wos trennen,,,
    aber EHER is des bei mir,,, tjaaaaaa ah poor KILO leichter
    UND des paaaaast wieda....
    tjaaaa des denk i schoooo seit JAHREN,,,
    was solls......
    hob no an feinen TOG
    bis bald de BIRGIT

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