Freitag, 20. Januar 2017

Winterwohnzimmer


Wer will bei dem Wetter eigentlich gar nicht raus? Genau unsere Katze. Die hält sich am liebsten vor dem Ofen auf. Wir haben zur Zeit -15° und traumhafte Schneeverhältnisse.



Wie ich hier schon oft geschrieben habe, finde ich Fernseher als Fernsehmuffel scheußlich. Wird ein ganzer Raum verschandelt. Aber als wir das Sofa umgestellt haben, konnte ich ihn in einer Nische verschwinden lassen. Man sieht ihn Quasi nicht schon beim Betreten des Raumes.


Gibt es eigentlich keinen Hersteller, der das mal bitte im Design und der Farbe berücksichtigen könnte? Wäre ich Single, wäre das der erste Gegenstand, der aus dem Haus fliegen würde.


Weil das nicht so ist, versuche ich das Beste draus zu machen. Hätte ich doch viel Lieber ein wunderschönes Buffet in diese Nische gestellt.


Könnte ich den Fernseher nicht eigentlich den Kindern mitgeben, wenn sie ausziehen? Ok, dann müsste mein Mann wahrscheinlich auch ausziehen......also auch keine Lösung des Problems.


Auf den will ich ja nicht verzichten. Genauso wie auf unsere alte Katze. Sollte sie aber mal nicht mehr bei uns sein, wird es wohl kein Haustier mehr geben. 20 Jahre mit Haustieren aller Art ist dann Geschichte.


Mister Olsen ist dagegen ein Fernsehsuchti. Das sieht man daran, das er am Liebsten direkt vor der Glotze hockt und Quasi in der ersten Reihe sein will.


Manchmal leistet ihm unsere Katze etwas Gesellschaft.


Ich wünsche euch ein traumhaftes Wochenende bei dem schönen Wetter! Lg aus dem Whitegreyhome

Mittwoch, 18. Januar 2017

Winterwunderland

Heute zeige ich euch mal wieder Bilder aus meiner Heimat.


Ich zeige euch so wenig Bilder aus unserer Gegend, weil ich den dunklen Schwarzwald nicht mag. Ich mag keine Täler, Wald und all das dunkle überhaupt nicht.


Vor mehr als 20 Jahren zog ich der Liebe wegen hierher. Da stimmte tatsächlich der Spruch, wenn Liebe blind macht. Nie hätte ich das für möglich gehalten.


Inzwischen haben wir beruflich und Familiär zu viele Wurzeln hier und ein Umzug hätte zu viele Konsequenzen. Aber unmöglich wäre es für mich und meinen Mann nicht. Daher weiß man nie, ob das für immer so sein wird.


Ich liebe alle Arten von Wintersport. Schlittschuh laufen, Skifahren, Rodeln und somit auch den Schnee. Und weil dann all das dunkle um mich herum weiß ist, ist das der Moment, wo ich meine Region wunderschön finde.


Die Natur ist im Schnee so wunderschön. Alles giltzert, Eiskristalle überall. Herrlich!

Samstag, 14. Januar 2017

Warum diese Pasta, die beste Fischsuppe auf der Welt sein soll.....

Vor einigen Jahren hatte ich die Aufgabe eine amerikanische Band Backstage zu bekochen.
Es sollte drei Gerichte geben und eins davon sollte von mir kommen. Also frug ich meinen Mann, was ich denn kochen könnte? Na, deine Lachs Pasta natürlich.

Nichts leichter als das. Hier kommt mein Rezept:


Es gehört zu den Top 10 Rezepten im Whitegreyhome seit Jahren, weil es Ruckzuck fertig ist, super lecker schmeckt, Variabel ist und günstig.

Das Rezept lässt sich super für große Mengen kochen.

Als Zutaten braucht ihr folgendes:

1 Knoblauchzehe
10 gr. Butter
10 gr. Zitronensaft
200 gr. Sahne
250 gr. Milch
1 Brühwürfel/Gemüsebrühe
20 gr Mehl
1/2 Tl Muskatnuss
Salz
1/4 TL Pfeffer
1 Packung Räucherlachs (Schrimps, Kochschinken oder Lachsfilet)
1 TL Dillspitzen

meine alternative mit den Pilzen:
Butter
Pilze
Salz


Die Knoblauchzehe mit der Knoblauchpresse zerdrücken und in den Thermomix füllen.
Die Butter dazugeben und 3 min, Varoma, St.1 andünsten.

Zitronensaft, Sahne, Milch, Brühwürfel, Mehl, Muskat, Pfeffer 6 1/2 min, 100° St. 2-3 kochen.
Lachs, etwas Zitronensaft und Dill dazugeben und alles 5 min 90° Linkslauf, St. 1 kochen.


Wer es mit den anderen Zutaten kochen möchte, bitte ein 1 TL Salz dazugeben und die zweite Kochzeit auf 6 1/2 min einstellen.

Der Kochschinken sollte in Stücken sein.
Dann auf den Dill verzichten.


Wer jetzt noch möchte, kann ein paar Pilze in einer Pfanne mit Butter schwenken, salzen und dazugeben.
Bin mir nicht sicher, ob die Garzeit im Varoma ausreichen würde, um sie oben drin mit zu kochen. Aber ein Versuch ist es wert, für alle die es lieber etwas gesünder und fettfreier möchte.


Als ich meine Idee vorschlug und ich das den anderen Hobbyköchen erzählte, wurde ich belächelt.
So kam ich mit einem großen Topf meiner Lachspasta an, als ein Thermomixgegner meinte: du wirst doch nicht dein Gericht im TM gemacht haben. Natürlich, wo denn sonst?


Während aus den Gerichten ein Buffet aufgebaut wurde, stellten sich alle Mitarbeiter und Bandmitglieder an und schlugen sich die Teller voll. Nach dem Essen wollte der Bandleader mit mir reden.

Have you cooked the Fisch suop?
YES
It was the best Fish suop i ever eated.

Wer braucht da noch Nudeln, wenn man die "Suppe" auch pur Essen kann?
Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, was es für lange Gesichter bei den anderen Köchen gab. Denn sowenig Arbeit und soviel Lob hatte wohl keiner.



Gerade kommt der TM übern großen Teich. Dann können meine Amerikanischen Freunde endlich auch mit vernünftigem Küchengerät kochen.


Viel Spaß beim Nachkochen.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Bellissimo

Ziel meiner Reise um Mister Olsen abzuholen war dieser wundervolle Laden von Trudi.


Vor ein paar Wochen habe ich in Facebook eine Gruppe gegründet mit Shabbyläden von Nord bis Süd. Damit ich immer schnell schauen kann, was sich in der Nähe befindet, wenn ich unterwegs bin.


Hier hätte ich alles mitnehmen können. Schade, das mein Haus schon voll ist.


Der Laden am Starnberger See ist voll mit schönen Sachen. Ein Traum für Dekosüchtige wie mich.


Auch wenn rot nicht in meinem Haus und Dekoschema vorkommt oder reinpasst, war es wunderschön anzuschauen.


Daher geh ich lieber mal in die Ecke, die ins Whitegreyhome passt. Black and White, Grey wohin das Auge schaut.


Natur mit grün.... und Holz. Inzwischen ist auch hier die Weihnachtsdeko weggeräumt und es gibt wieder Platz für neues.


Die Trendset Messe in München hatte wieder viele wundervolle Stände, die mit lauter schönen Dingen dieses Jahr unser Zuhause füllen werden.


Aber wie sagt man so schön, nach Weihnachten ist vor Weihnachten. Und bis dahin dürfen all die wunderschönen Dinge in den Kisten verweilen.

Sonntag, 8. Januar 2017

Mister Olsen

Mister Olsen hat sich gut bei uns eingelebt. Gleich in der ersten Woche wollte er mir helfen, die Weihnachtsdeko wegzuräumen. Da hab ich ihm erklärt, das sie bei mir immer bis nach dem 6. Januar bleiben darf.


Aber dann darf er mir gerne helfen sie wegzuräumen. So versucht er bis dahin sich anders zu beschäftigen. Er kontrolliert im Windlicht, ob man bei den Lichterketten ein paar Birnchen wechseln muss.


Immer wenn die Kinder zum Klavierunterricht kommen, spielt er das Klavier schon mal warm und übt ein bisschen.


Ich war ganz schön überrascht, als ich feststellte, das er Kinderlieder spielen kann.


Danach ist er aber ziemlich erschöpft und lümmelt sich in den Schaukelstuhl um sich auszuruhen.


Das er ganz schön neugierig ist, hab ich mir gedacht. Daher hab ich mich auch nicht gewundert, als er einen Blick in die Truhe geworfen hat. Dabei hat er unsere Fotobücher entdeckt.


Sofort kam er ins Träumen und musste an seine alte Heimat denken. Damit er nicht Heimweh bekommt, habe ich ihm versprochen die Fotobücher in Ruhe mit ihm anzuschauen.
 
 
Bevor er schlafen geht, bekommt er immer noch seinen Milchreis aus seiner Sternentasse. Wenn er dann schlafen geht, kuschelt er sich in seine Sternendecke und träumt was schönes.
 

Donnerstag, 5. Januar 2017

Abschied

Heute nehme ich euch mit, auf die Abschiedsreise unseres neuen Familienmitglieds. Geboren wurde er in Dänemark und Aufgewachsen ist er dann am Starnbergsee.

Das Ziel meiner Reise war diesen neuen Familienbewohner mitzunehmen. Als ich dann sein Zuhause erreichte, sah ich ihn sofort bei seiner Hasenmama auf einem Sofa sitzen.


Ich hatte ihn sofort ins Herz geschlossen und schwupp landete er schon auf meinem Arm. Natürlich blieb das nicht ohne Folgen, denn sofort wurde bemerkt, das er sich unauffällig aus seinem Übergangszuhause auf die Reise machen wollte.


Man las mir seine Vorstrafen vor, wies mich in all seine Marotten ein, erklärte mit ausgiebig, das er kein Milchreis mag. All das hielt mich aber nicht davon ab, ihn doch mitzunehmen. Trudi erklärte mir, das er am liebsten Alkohol  mag und schon wegen Trunkenheit am Steuer erwischt worden ist.


Da erklärte ich ihr, das all ihre Mühen vergeblich seien, denn er würde sich in bester Gesellschaft wiederfinden. Ein Zuhause mit drei Kindern und einem verliebten Elternpaar. Auch einen Ausreiseantrag musste ich stellen. Der würde lange dauern. Ich versprach, das ich ausreichend Zeit mitgebracht hätte.


So hatten wir ausreichend Zeit uns kennenzulernen. Und seine Hasenmama ausreichend Zeit sich zu verabschieden. Sie richtete noch eine Brotzeit in sein Säckchen rein für die weite Heimreise.  Er winkte all seinen Geschwistern, Cousins und Cousinen sowie seiner Hasenmama zum Abschied noch einmal zu.

Der Abschied war Herzergreifend, beinahe hätte es Tränen gegeben. Das konnte ich gerade noch verhindern. So nahm ich ihn mit, damit er mir den ganzen Tag noch etwas aus seiner Heimat zeigt.


Wir machten uns auf den Weg und er zeigte mir seine Lieblingsecken rund um den Starnbergersee. Das war gar nicht so einfach, denn überall gibt es nur Privatzugänge. Aber Hasi kannte dann einige Plätze, wo wir den See genießen konnten.


2016 habe ich euch ja ausführlich meine Haushaltszeitspartipps verraten und für 2017 habe ich mir Hilfe ins Haus geholt. Hasi darf mir bei allen Arbeiten immer zur Hand gehen. Seine Cousins und Cousinen sind ja fleißige Wichtel, die das arbeiten ja gewöhnt sind. Der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm und so dürfte es Hasi nicht all zu schwer sein.


Ich muss schon sagen, eigentlich wäre ich ja lieber bei Hasi eingezogen. Denn solch einen traumhaften Ausblick auf die Berge kann ich ihm leider nicht bieten. Außerdem war sein Zuhause das wahre Dekoparadies.


Außerdem braucht er für den Winter noch eine Mütze. Denn mit seinem Sommeroutfit war er Abends ziemlich durchgefroren. Also durfte er sich in seinem neuen Zuhause erstmal vor dem Karmin wieder aufwärmen.


Wir haben uns auf den Namen Mister Olsen geeinigt. Denn wer mit Alkohol Probleme hat, bekommt keinen Kindernamen.


Und wie er sich bei uns eingelebt habt und was er den ganzen Tag so bei uns macht, verrate ich euch ein anderes Mal.